Systempartner

„Ohne Kükentöten“ – das ist das Versprechen von respeggt.

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Unser Beitrag dazu ist unser innovatives SELEGGT-Verfahren der Geschlechtsbestimmung im Brutei, das wir als Dienstleistung in den Lieferketten der Eiererzeugung anbieten. Um unser Versprechen für die Verbraucher*innen sichtbar zu machen, kann das respeggt-Herzsiegel auf den Verpackungen von Eiern und verarbeiteten Lebensmitteln (wie Muffins, Pasta, Mayo, Eierlikör etc.) abgebildet werden.

0,05 Euro
Aufwandsentschädigung pro respeggt-Legehenne

Für die vollständige respeggt-Lieferkettenverifizierung erhält der Legehennenbetrieb 5 Cent pro eingestallter respeggt-Legehenne als Aufwandsentschädigung von respeggt, wenn das SELEGGT-Verfahren zum Beenden des Kükentötens eingesetzt wurde.



Damit alle Systempartner der Lieferkette das Kükentöten so einfach wie möglich beenden können, bietet respeggt zwei Dienstleistungen an:

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1. Die Geschlechtsbestimmung im Brutei. respeggt installiert die SELEGGT-Technologie auf eigene Kosten in Brütereien. Auch die Personal- und Betriebsmittelkosten übernimmt respeggt. Die Brütereien bezahlen an respeggt die Dienstleistung der Geschlechtsbestimmung im Brutei mit einem Preis pro analysiertem, weiblichem Brutei. Somit müssen die Brütereien nicht in Maschinen investieren und können Ihren Kunden Küken/Junghennen „Ohne Kükentöten“ anbieten.

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2. Die Lieferkettenverifizierung. respeggt kontrolliert die Lieferketten von der Brüterei bis in den Eierkarton bzw. die Lebensmittelverpackung und stellt sicher, dass der Mehrwert „Ohne Kükentöten“ den Verbraucher*innern garantiert werden kann. Eierkartons und Lebensmittelverpackungen können dann das respeggt-Herzsiegel tragen.

Eine detaillierte Beschreibung der angebotenen Dienstleistungen von respeggt finden Sie in unserem respeggt-Systemhandbuch

Von der Henne bis zum Supermarkt: die Kontrolle entlang der Lieferkette.

Lebensmittel werden in der Regel von anerkannten Zertifizierungsstellen nur punktuell an den Stellen der Lieferkette überprüft, für die der Erzeuger ein Produktversprechen abgegeben hat.

Um das Versprechen „Ohne Kükentöten“ bestmöglich garantieren zu können, setzt respeggt auf ein eigens dafür entwickeltes blockchainbasiertes Supply Chain Monitoring System (SCMS). Die Blockchain-Technologie bietet im Vergleich zu konventionellen Zertifizierungsverfahren eine neutrale Plattform, bei der die Lieferkette von Beginn an überprüft wird, sodass gewährleistet ist, dass sie von Anfang bis Ende transparent nachvollziehbar ist.

Zusätzlich sind die Mitglieder der Lieferkette dazu verpflichtet, Informationen über die Geschlechtsbestimmung im Brutei, den Schlupf der Küken und deren 17-wöchige Aufzucht, die Haltung der Legehennen sowie den Umgang mit den respeggt-Eier zu erfassen. Die Daten werden dezentral gespeichert und automatisch verschlüsselt. Dieser Prozess sorgt somit für eine fälschungssichere Garantie und für mehr Transparenz.

So können wir sicherstellen, dass in der Lieferkette die Grundsätze des respeggt-Versprechens eingehalten werden. Dadurch kann jeder sofort am respeggt-Herzsiegel erkennen, dass es sich um respeggt-Eier handelt und darauf vertrauen, dass bei der Erzeugung dieser Eier keine Küken getötet wurden.

Wir sind stolz auf unsere respeggt-Systempartner.

Die respeggt-Eier werden unter anderem von folgenden Packstellen, Aufschlagewerken und Lebensmittelproduzenten in Verkehr gebracht:

Packstellen

Aufschlagewerke

Lebensmittelproduzenten

Werden Sie
Teil des
respeggt-Systems.

Das respeggt-System

Sie möchten gerne unser respeggt-Systempartner werden? Bitte lesen Sie dafür zunächst das respeggt-Systemhandbuch, um sich mit den Anforderungen vertraut zu machen. Dieses Systemhandbuch dient als verbindliche Grundlage für die Sicherung, Überprüfung und Implementierung des respeggt-Prozesses innerhalb der respeggt-Lieferketten.

Die respeggt-Plakate

Sie sind ein neuer respeggt-Systempartner und möchten Ihre Mitarbeiter*innen über die damit einhergehenden Anforderungen informieren? Hier finden Sie unsere Plakate mit den respeggt-Regeln für Brütereien, Aufzuchtbetriebe, Legehennenbetriebe, Packstellen und Aufschlagewerke.

Das respeggt-Stallschild

Mit dem respeggt-Stallschild (im A4-Format) können Sie Ihre Ställe mit respeggt-Tieren kennzeichnen.

Informationsmaterial

Gerne stellen wir Ihnen, Ihren Kunden und Mitarbeitern verschiedene Informationsmaterialien zur Verfügung. Sollten Sie ausgedruckte Flyer, Plakate o.ä. benötigen, melden Sie sich gerne unter info@respeggt.com

Sie haben Fragen zum respeggt-System und/oder wollen mehr über unser System wissen? Dann kontaktieren Sie uns unter info@respeggt.com oder schauen Sie in unsere FAQ.


  • Wir freuen uns, dass Sie gemeinsam mit uns das Kükentöten beenden möchten. Bitte lesen Sie unser respeggt-Systemhandbuch, um mehr über unsere Anforderungen zu erfahren. Bitte kontaktieren Sie im Anschluss Frau Kristin Höller (kristin.hoeller@respeggt-group.com). Frau Höller wird Sie über alle weiteren Schritte informieren und Sie dabei unterstützen, ein respeggt-Systempartner zu werden. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

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    Die technologischen Entwicklungen zur Geschlechtsbestimmung im Brutei verlaufen sehr rasant. Wenn man heute eine kapitalintensive Technologie an eine Brüterei verkaufen würde, wäre diese Technologie möglicherweise nach kurzer Zeit nicht mehr aktuell und ggf. auch nicht mehr wettbewerbsfähig. Um letzteres zu vermeiden, installiert respeggt die SELEGGT-Technologie auf eigene Kosten in Brütereien, d.h. die Technologie wird nicht verkauft. Zusätzlich bezahlt respeggt die Personal- und Betriebsmittelkosten der Geschlechtsbestimmung.

    Die Finanzierung der Geschlechtsbestimmung im Brutei mit dem SELEGGT-Verfahren erfolgt über einen Preis pro analysiertem, weiblichem Brutei, welche die Brütereien an respeggt entrichten.


  • respeggt bietet folgende Sicherheiten für Systempartner und Verbraucher*innen:

    • Der Legehennenbetrieb erhält nach erfolgreich abgeschlossener respeggt-Lieferkettenverifizierung in der 50. Lebenswoche der respeggt-Legehennen eine Aufwandsentschädigung von EURO 0,05 pro eingestallter respeggt-Legehenne direkt von der respeggt, wenn die Herde mit dem SELEGGT-Verfahren vom Kükentöten befreit wurde.
    • Die Garantie „Ohne Kükentöten“ auf Frischeiern und verarbeiteten Lebensmitteln mit dem respeggt-Herzsiegel durch eine transparente Lieferkettenkontrolle.
    • Den Mehrwert „Ohne Kükentöten“ können die Verbraucher*innen ganz leicht mit der Eingabe des Erzeugercodes auf der Website www.respeggt.com überprüfen.
    • Die Eier können nach der respeggt-Lieferkettenverifizierung mit dem respeggt-Stempel und die Verpackungen von respeggt-Eiern sowie von respeggt-Lebensmitteln mit dem respeggt- Herzsiegel versehen werden.
    • Der Legehennenbetrieb erhält für jede von respeggt verifizierte respeggt-Legehennenherde ab der 19. Lebenswoche ein respeggt- „Ohne Kükentöten“-Zertifikat.
    • Sollte eine respeggt verifizierte Legehennenherde, aus einer Lieferkette mit dem SE-LEGGT-Verfahren, wegen Vogelgrippe bis zur 50. Lebenswoche gekeult werden müssen, so wird respeggt für die identische Ersatzherde, wenn bei dieser auch das SELEGGT-Verfahren zur Anwendung kommt, keine Kosten der Geschlechtsbestimmung an die Schlupf-Brüterei berechnen.
    • Auch andere frühzeitige Geschlechtsbestimmungsverfahren wie das PLANTegg- und In Ovo-Verfahren können von respeggt verifiziert werden. So können auch in diesen Lieferketten die Eier als respeggt-Eier vermarktet werden.
    • Die frühestmögliche und nachhaltigste Lösung zum Beenden des Kükentötens. Die von respeggt meistgenutzte Lösung gegen das Kükentöten ist das SELEGGT-Verfahren. Dieses:
      • hat keinerlei negative Folgen für das Brutei
      • wird am 9. Bruttag (vor einem möglichen Schmerzempfinden) durchgeführt
      • kann für alle Bruteifarben und Genetiken angewendet werden
      • kann bei jeder Brüterei bestellt werden, auch wenn diese keine eigene SELEGGT-Anlage hat

  • respeggt stellt keine Kosten für die Lieferkettenverifizierung in Rechnung - weder an den Legehennenbetrieb noch an die Brüterei, den Aufzuchtbetrieb oder die Eierpackstelle, wenn die Geschlechtsbestimmungen im Brutei mittels der SELEGGT-Technologie durchgeführt wurden.

    Ganz im Gegenteil: Der Legehennenbetrieb erhält nach erfolgreich abgeschlossener Lieferkettenverifizierung in der 50. Lebenswoche der respeggt-Legehennen eine Aufwandsentschädigung von 0,05 € pro eingestallter respeggt-Legehenne direkt von der respeggt, wenn das SELEGGT-Verfahren in der Lieferkette angewendet wurde.

    Sofern eine Geschlechtsbestimmung im Brutei mittels des PLANTegg- bzw. dem In Ovo-Verfahrens durchgeführt wurde, berechnet respeggt beim Schlupf einen Preis von 0,10 € pro bestellter respeggt-Legehenne. Die Kosten werden den Brütereien direkt in Rechnung gestellt. Darüber hinaus werden die Kosten von 0,10€ für große Herden (50.000 respeggt-Legehennen und mehr) mit maximal 5.000€ gedeckelt.


  • Die von respeggt anerkannten Verfahren der Geschlechtsbestimmung im Brutei werden aktuell ausschließlich in Mitteleuropa angewendet. respeggt- Küken/-Junghennen können direkt über die Legehennenbrütereien bestellt werden.

    Das SELEGGT Verfahren ist heute in folgenden Brütereien installiert:


    Zusätzlich führt respeggt die Geschlechtsbestimmung im Brutei mit dem SELEGGT-Verfahren in einem eigenen respeggt-Sexing Center in den Niederlanden (Barneveld) durch. Dieses kann jede mitteleuropäische Brüterei mit Hilfe des SELEGGT-Verfahrens selektierte weibliche Bruteier jeder Genetik liefern. So können in jeder mitteleuropäischen Brüterei respeggt-Küken schlüpfen. Bitte kontaktieren Sie auch dafür immer direkt die Schlupf-Brütereien.


  • Sollte eine respeggt verifizierte-Legehennenherde aus einer Lieferkette mit dem SELEGGT-Verfahren in der Aufzucht oder vor der 50. Lebenswoche im Legehennenbetrieb zu einer Keulung wegen AI behördlich verpflichtet werden, so wird respeggt keine Kosten für die Dienstleistung der Geschlechtsbestimmung einer identischen Ersatzherde an die Schlupf-Brüterei fakturieren.

    respeggt muss dafür die behördliche Anordnung zur Keulung wegen der AI vorgelegt werden. Es handelt sich um eine „identische Ersatzherde“, wenn diese unmittelbar nach der Keulung in gleicher Anzahl an Tieren und für den zuvor gekeulten Stall aus dem SELEGGT-Verfahren mit einer respeggt-Lieferkettenverifizierung bei der Schlupf-Brüterei bestellt wird.

    Das Angebot und die hier beschriebenen Regelungen gelten freibleibend und können jederzeit von respeggt einseitig widerrufen werden.


  • Um das Versprechen „Ohne Kükentöten“ zu garantieren, hat respeggt ein blockchainbasiertes Supply Chain Monitoring System (SCMS) entwickelt. Sämtliche weibliche Legehennenküken, die dank der Lösungen von respeggt schlüpfen, werden als respeggt-Küken bezeichnet. Diese respeggt-Küken werden während ihres Lebenszyklus von der Brüterei über den Aufzuchtbetrieb bis zum späteren Legehennenbetrieb verfolgt. Dank des Erzeugercodes auf dem Ei kann dann auf dieser Website kontrolliert werden, ob es sich tatsächlich um ein respeggt-Ei handelt. Diese Kontrolle wird durch Mystery Shopper, Wareneingangskontrolleure und Verbraucher*innen durchgeführt.

    Somit führt respeggt die Lieferkettenverifizierung der Verfahren der Geschlechtsbestimmung im Brutei immer in Eigenregie durch und stellt durch das SCMS das Produktversprechen „Ohne Kükentöten“ sicher. Eier mit dem respeggt-Herzsiegel auf der Verpackung stammen immer von einer respeggt-Legehenne. Sogenannte „Massenbilanzierungen“ oder „Book- and-Claim-Verfahren“ (Zertifikatehandel) sind in respeggt-Lieferketten nicht zulässig.


  • respeggt führt die Geschlechtsbestimmungen im Brutei derzeit ausschließlich mithilfe des
    SELEGGT-Verfahrens selbst durch. Dieses Verfahren hat eine Bestimmungsgenauigkeit von ca. 98 %. Infolgedessen findet sich im Schlupf der weiblichen Küken auch immer eine geringe Anzahl männlicher Küken. Diese fehlbestimmten männlichen Küken werden nicht getötet, sondern aufgezogen. Die Hähne müssen mindestens zehn Wochen lang und bis zu einem Mindestgewicht von 1,3 kg aufgezogen und anschließend geschlachtet werden.


  • Bei Frischeiern und verarbeiteten Lebensmitteln kann das respeggt-Herzsiegel auf der Verpackung abgebildet werden, wenn:

    • das Verpackungsdesign von respeggt freigegeben wurde,
    • die Eier aus einer respeggt-Lieferkette stammen (was von der Packstelle über das respeggt-Zertifikat pro Legehennenherde nachgewiesen wird)
    • und die Überprüfung des Erzeugercodes auf den (verarbeiteten) Eiern auf dieser Website die Echtheit der respeggt-Eier bestätigt.
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    Sehr kleine und sehr große Eier, Bruchware und Übermengen an Eiern werden in Aufschlagewerken und Eiproduktwerken zu haltbaren Eiprodukten (Volleimasse, Eipulver etc.) verarbeitet und dann als Rohstoff von der Lebensmittelindustrie genutzt. Dies ist auch mit respeggt-Eiern möglich und die ersten Lebensmittel wie Eiernudeln, Eierliköre und Eiersalate sind bereits mit dem respeggt-Herzsiegel „Ohne Kükentöten“ in Deutschland erhältlich. Die Lebensmittelindustrie hat ein zunehmendes Interesse daran, den Mehrwert „Ohne Kükentöten“ auch auf verarbeiteten Lebensmitteln mit Eiprodukten zu kommunizieren. Daher gibt die respeggt group Aufschlagewerken und Lebensmittelproduzenten klar definierte Anforderungen vor, damit diese Teil der respeggt-Lieferkette werden und somit das respeggt-Herzsiegel „Ohne Kükentöten“ auf ihren Produkten aufbringen können.

    Für die Teilnahme am respeggt-System unterzeichnet ein Aufschlagewerk oder Lebensmittelproduzent eine respeggt-Einverständniserklärung. Darin versichert der jeweilige Systempartner die Einhaltung der Anforderungen aus dem respeggt-Systemhandbuch. Zusätzlich findet vor dem Produktionsstart der respeggt-Eiprodukte/-Lebensmittel ein Besuch von respeggt bei dem neuen Systempartner statt. Neue Endverbraucherverpackungen mit dem respeggt-Herzsiegel werden von respeggt geprüft, bevor sie freigegeben werden.

    Eine Auflistung aller Anforderungen an Aufschlagewerke und Lebensmittelproduzenten finden Sie in unserem respeggt-Systemhandbuch.


  • Auf der Startseite von www.respeggt.com wird den Verbraucher*innen eine Suchfunktion für den Erzeugercode angeboten. Hier können Verbraucher*innen sowie Systempartner den auf dem respeggt-Ei aufgedruckten Erzeugercode eingeben und damit überprüfen, ob es sich tatsächlich um ein Ei aus einer respeggt-Herde handelt. Zusätzlich wird ihnen angezeigt, mit welcher Lösung der Mehrwert „Ohne Kükentöten“ erreicht wurde, d. h. es erscheint die Nachricht „Ohne Kükentöten“ dank der Geschlechtsbestimmung im Brutei durch das SELEGGT-Verfahren/PlantEGG-Verfahren/In-Ovo-Verfahren oder „Ohne Kükentöten“ dank der respeggt-Bruderhahnmast. Dies bietet den Verbraucher*innen eine hohe Transparenz und eine große Sicherheit in Bezug auf das Produktversprechen.